Mi. Okt 20th, 2021

Neues Europäisches Bauhaus: EU-Kommission gibt Gewinner der Bauhauspreise bekannt

– Vorzeigeprojekte zu Nachhaltigkeit und Design prämiert
– Gästehaus RoSana aus Rosenheim unter den Gewinnern aus mehr als 2.000 Einsendungen
– Bauministerin Schreyer: „Glückwünsche den Projektträgern zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Wettbewerb.“

München – Das Neue Europäische Bauhaus ist eine Initiative der EU-Kommission, um Nachhaltigkeit und Design im Gebäudebereich bei der Umsetzung des Europäischen Green Deals zu verbinden. Gestern wurden die Preisträger der Bauhauspreise bekannt gegeben. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer freut sich sehr, dass aus den mehr als 2.000 Einsendungen ein Gewinner aus Bayern stammt. Im Architekturbereich hat das Projekt RoSana aus Rosenheim der Architekten Anna Heringer und Martin Rauch in der Kategorie gebaute Umwelt und Natur gewonnen. Dem Kreis der Finalisten in der Kategorie Produkte und Lifestyle gehörte zudem das Projekt Dipdii Textiles aus Laufen an, das Textildesign aus Deutschland mit der Handwerkskunst aus Bangladesch verbindet.

Die EU-Kommission hat Ende April 2021 Preise für Vorzeigeprojekte in Europa ausgelobt, die Nachhaltigkeit, Ästhetik und Teilhabe miteinander vereinen. Die Bauhauspreise wurden aus mehr als 2.000 Einsendungen aus ganz Europa ausgewählt. Zehn Gewinner des Neuen Bauhaus Preises erhalten jeweils eine Prämie von 30.000 Euro und ein Kommunikationspaket der EU-Kommission. „Ich freue mich sehr, dass ein Gewinner aus Bayern kommt. Es zeigt, dass wir großartige Menschen haben, talentierte Architektinnen und Architekten, starke Verbände und Kammern, die wertvolle Ideen und interessante Konzepte entwickeln und für uns alle ein großer Gewinn sind“, so Schreyer.

Das gemeinsame Ziel der Architekten Anna Heringer und Martin Rauch war es, das Gästehaus RoSana für Ayurveda Anwendungen im Einklang mit der Natur und der gebauten Umwelt zu gestalten, um den Menschen eine gesunde Umgebung zu schaffen. Dabei stand auch Bauen mit gesunden Materialien Holz und Lehm im Vordergrund. Die primäre Konstruktion besteht aus leimfreien, massiven, tragenden Holzplatten. Die Fassade aus Weidenzweigen wurde in dieser Form neu entwickelt, ebenso wie die Vorfertigung von Stampflehmelementen. Das Projekt trägt damit auch wesentlich zur Baukultur bei. – Simon Schmaußer, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

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