Berlin: Die Zukunft der Berlinale und ihrer Intendantin Tricia Tuttle ist am Vormittag Thema einer erneuten Krisensitzung. Der Aufsichtsrat befasst sich mit der künftigen Ausrichtung der Internationalen Filmfestspiele und der Zusammenarbeit mit Tuttle.
Die US-Amerikanerin betonte im Vorfeld, sie sei sehr stolz auf das Festival und wolle seine Chefin bleiben. Tuttle war wegen ihres Umgangs mit dem Nahostkonflikt während der Berlinale im Februar in die Kritik geraten. Nach einer ersten Krisensitzung vergangene Woche formierte sich in der Kulturbranche eine Welle der Solidariät für Tuttle. Organisationen und Filmschaffende warnten auch vor staatlichen Eingriffen in die Unabhängigkeit des Festivals. – BR
