Mo. Mai 16th, 2022

Brüssel: Die Staats- und Regierungschefs der Nato verlängern das Mandat von Generalsekretär Stoltenberg um ein weiteres Jahr bis zum 30. September 2023.
Damit soll angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine die Kontinuität im Militärbündnis sichergestellt werden. Stoltenberg twitterte nach dem Sondergipfel, er fühle sich von der Entscheidung geehrt. Konkret wollen die Nato-Staaten mit massiver Aufrüstung auf Russlands aggressive Politik reagieren. In der Gipfelerklärung heißt es unter anderem, man werde das gesamte Spektrum an einsatzbereiten Streitkräften und Fähigkeiten weiterentwickeln. Sollte Russland in der Ukraine chemische oder biologische Waffen einsetzen, werde das schwerwiegende Konsequenzen haben. Stoltenberg fügte nach dem Gipfel hinzu, man habe auch für das Bündnisgebiet die Abwehr gegen mögliche Angriffe mit chemischen, biologischen und sogar Atomwaffen aktiviert. – BR

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