Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden auf der A9Reichertshofen, BAB A9, Fahrtrichtung München – Am Freitag, den 29.08.2025, gegen 08:00 Uhrereignete sich auf der Bundesautobahn A9 in Fahrtrichtung München zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau ein Verkehrsunfall bei Regen und dementsprechend nassen Straßenverhältnissen.Es entstand ein hoher Gesamtsachschaden (ca. 50.000 Euro) und der Unfallverursacher wurde dabei leicht verletzt.
Nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen kann von nachfolgendem Unfallhergang ausgegangen werden: Ein 37-jähriger Nürnberger befuhr mit seinem Pkw, einem BMW i4, die A9 in Richtung München auf dem mittleren Fahrstreifen. Aufgrund einer nicht an die zum Unfallzeitpunkt vorherrschenden Wetter- und Straßenverhältnisse angepassten Geschwindigkeit kam der 37-Jährige im Zuge eines Fahrstreifenwechsels ins Schleudern, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der rechten Schutzplanke der Autobahn. Zudem kam es in der Folge zu einem leichten Zusammenstoß zwischen dem verunfallten Pkw und einem auf dem rechten Fahrstreifen befindlichen Sattelzuggespann.
Da der stark beschädigte BMW nach den Zusammenstößen auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen kam, rückten die Freiwilligen Feuerwehren aus Langenbruck und Winden a. Aign zum Unfallort mit mehreren Fahrzeugen zur Verkehrsabsicherung aus. Die BAB A9 musste für ca. eine halbe Stunde komplett gesperrt werden.
Der BMW des Unfallverursachers wurde an allen Fahrzeugseiten stark beschädigt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden an diesem Pkw in Höhe von etwa 40.000 Euro. Am oben genannten Sattelzug und an der rechten Schutzplanke entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.
Der 37-jährige Nürnberger wurde durch den Verkehrsunfall leicht verletzt und vorsorglich durch einen hinzugezogenen Rettungsdienst in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Die Verkehrspolizei Ingolstadt erinnert alle Verkehrsteilnehmer daran, die gefahrene Geschwindigkeit an die vorherrschenden Wetter- und Fahrbahnverhältnisse anzupassen. Insbesondere bei Starkregen und den damit verbundenen nassen Straßenverhältnissen ist die gefahrene Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren. Beim sogenannten „Aquaplaning“ verlieren die Reifen den direkten Kontakt zur Fahrbahn. Die Bodenhaftung ist stark vermindert, wodurch Bremsen und Lenken nur noch eingeschränkt möglich ist. Bereits bei moderaten Geschwindigkeiten kann das Fahrzeug dadurch ins Gleiten geraten und unkontrollierbar werden. Um dieses Risiko zu vermindern, sollten Autofahrer bei Regen die Geschwindigkeit anpassen, ausreichend Abstand halten und auf eine ausreichende Profiltiefe der Reifen achten. – Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt
