Mi. Jan 26th, 2022

Nürnberg: Die Rechtsterroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds haben eine umfangreiche Liste mit potenziellen Anschlagszielen in Mittel- und Oberfranken geführt.
Das zeigen Auswertungen des gemeinsamen Rechercheteams von BR und Nürnberger Nachrichten. Demnach stehen rund zweihundert Adressen in Ober- und Mittelfranken auf der NSU-Liste. Davon alleine mehr als 60 in Nürnberg. Aufgeführt sind Namen und Adressen von Politikern, Parteiorganisationen, Migrantenvereinen und israelitischen Kultusgemeinden. Bundesweit befinden sich rund 10.000 Adressen auf der NSU-Liste. Manche Notizen bewerteten die Ermittler als Todeslisten des NSU. – BR

Kommentar verfassen