Sa. Okt 16th, 2021

Wien: Die Oppositionsparteien in Österreich wollen einen Untersuchungsausschuss zur aktuellen Korruptionsaffäre.
Die parlamentarischen Ermittlungen sollen sich mit den Vorwürfen gegen Ex-Kanzler Kurz und sein Team befassen sowie geleakte Chatnachrichten behandeln. Zur Begründung schrieben die Parteien, sie befürchteten, dass es sich bei den Vorwürfen gegen Kurz und sein Team nur um die „Spitze des Eisbergs“ handele. Das Dokument liegt der Österreichischen Zeitung „Der Standard“ vor. Kanzler Kurz war am Samstag im Zuge der Korruptionsaffäre zurückgetreten, ist allerdings noch Fraktionschef und Parteivorsitzender der ÖVP. Derzeit ermittelt in Österreich die Staatsanwaltschaft gegen insgesamt zehn Verdächtige. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, Meinungsforscher mit Steuergeldern bestochen zu haben, um Umfragen für ihre Zwecke zu schönen. Kurz bestreitet die Vorwürfe. – BR

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