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Baden-Baden, 05.04.2024. – Country oder Schlager, Beyoncé oder Maite Kelly? In den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, stehen sich diese Woche zwei Powerfrauen gegenüber.
Das Rennen macht schlussendlich US-Superstar Beyoncé, die als frischgebackene Country-Sängerin für viel Schlagzeilen sorgt. „Cowboy Carter“ markiert hierzulande ihre dritte Nummer-eins-Platte nach dem Destiny’s Child-Bestseller „Survivor“ (2001) und dem Solo-Debüt „Dangerously In Love“ (2003). Schlagerinterpretin Kelly verteilt derweil „Nur Liebe“ an zweiter Stelle.

Zwischen „Heaven :x: Hell“ bewegen sich Sum 41 (vier), die auf den letzten Metern noch Project Pitchfork („Elysium“, drei) vorbeilassen müssen. BTS-Mitglied j-hope („Hope On The Street Vol.1 EP”, zehn) sowie die Metal-Bands Rage („Afterlifelines”, 14) und While She Sleeps („Self Hell”, 27) bringen zusätzlichen Schwung mit. Vorwochensieger Alligatoah („Off“) hält der Top 10 auf Position sechs die Treue.

In den Single-Charts hat der britische Produzent Artemas einen steilen Aufstieg hingelegt. Seine mit 80er-Jahre-Sound gespickte Elektropop-Nummer „I Like The Way You Kiss Me“, die auf TikTok viral gegangen ist, besteigt nur eine Woche nach ihrem Einstieg schon den Thron. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge begnügt sich Benson Boone („Beautiful Things“) mit der Silbermedaille.

Immer besser wird nicht nur die Leistung der DFB-Elf, sondern auch die Chartperformance von Peter Schillings „Major Tom (Völlig losgelöst)“. Der zumindest während der Freundschaftsspiele von Julian Nagelsmanns Elf als Torhymne fungierende Klassiker klettert von Rang 37 auf 20. Rolf Zuckowskis „Stups, der kleine Osterhase“ (von 88 auf 39) hoppelt ebenfalls an vielen anderen Songs vorbei.

Die Top 100 der Offiziellen Deutschen Single- und Album-Charts werden freitags ab 18 Uhr auf www.mtv.de veröffentlicht.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen. – Hans Schmucker, GfK Entertainment

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