Do. Mai 19th, 2022
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Die Erfolgsserie der deutschen Rodler bei den Olympischen Spielen geht weiter: Auch die Team-Staffel mit Johannes Ludwig (Suhl), Natalie Geisenberger aus Miesbach und dem oberbayerischen Doppel Tobias Wendl/Tobias Arlt gewann die Goldmedaille.

München – Im National Sliding Center von Yanqing nördlich von Peking legte Lettland aus dem Kreis der Medaillen-Anwärter mit dem Bahnrekord von 3:04,354 Minuten vor. Österreich konterte, ehe das deutsche Quartett die Bestzeit noch auf 3:03,406 Minuten drückte und letztlich 0,080 Sekunden vor der Alpennation lag.

Fabellauf des Doppelsitzers bringt den Sieg
Geisenberger ging für das deutsche Team als erste auf die Strecke. Oben begann sie noch etwas verhalten und obwohl sie grobe Fahrfehler vermied, schaffte sie keine neue Bestzeit. Auch die kniffligen Wechsel – durch das Anschlagen eines Touchpads im Ziel öffnet sich oben eine Startschranke – meisterten die Athleten von Norbert Loch problemlos. Ludwig verkürzte den Rückstand. Das Doppel musste es richten: Während dessen Fahrt sprang die Uhr auf Grün. Und Wendl/Arlt brachten den Sieg ins Ziel. Silber ging an Österreich, Bronze gewann Lettland.

Gold-Rodler und Rekord-Olympioniken
Durch den Staffelerfolg haben die deutschen Rennrodler die Winterspiele in China mit einer perfekten Gold-Bilanz abgeschlossen. Mit insgesamt vier Gold- und zwei Silbermedaillen haben sie das beste deutsche Ergebnis der Geschichte des Verbands abgeliefert.

Geisenberger und Wendl/Arlt holten damit jeweils ihre insgesamt sechste olympische Goldmedaille. Die drei Schlittensportler lösten die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein als bislang Führende in der Liste der erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken ab. An der Spitze steht nun Geisenberger, für die neben ihren Goldmedaillen auch einmal Bronze in Vancouver 2010 zu Buche steht. – BR

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