San Francisco: OpenAI geht vorerst nicht an die Börse. Der Mutterkonzern von ChatGPT, der weltweit bekanntesten und meistgenutzen KI-Anwendung, verschiebt den geplanten Börsengang mindestens bis ins nächste Jahr.
Unternehmenschef Sam Altman hat das dem Magazin „Fortune“ bestätigt, nachdem andere Medien schon berichtet hatten, der Schritt werde nicht mehr heuer erfolgen. Altmans Begründung: Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei Künstlicher Intelligenz sei gerade ein schlechter Zeitpunkt für einen Börsengang. Es gebe noch viel zu tun, um die Anforderungen an die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten könnten. OpenAI tritt aber nicht nur beim Börsengang auf die Bremse: Altman deutete an, dass führende KI-Unternehmen kurz vor einer Vereinbarung stehen könnten, die Entwicklung insgesamt zu verlangsamen, um Risiken zu verringern. – BR
