Rom: In seiner ersten Christmette in Rom hat Papst Leo XIV. zu Hoffnung und Menschlichkeit aufgerufen. Im Petersdom sagte er, an Weihnachten sei Gott als wehrloses Kind in die Welt gekommen, um die Menschen zu erlösen und sie zu Boten des Friedens zu machen.
Während eine verkehrte Wirtschaft dazu verleite, die Menschen als Ware zu behandeln, offenbare Gott die unendliche Würde jedes Menschen. Heute Vormittag wird Papst Leo erst die Papstmesse zum ersten Weihnachtstag halten und dann von der Loggia des Petersdoms den Segen „Urbi et Orbi“ spenden. – Christen in aller Welt erzählen sich in diesen Tagen die Weihnachtsgeschichte, nach der Jesus in einem Stall Bethlehem geboren wurde. In der Stadt im Westjordanland wird seit der Waffenruhe im Gaza-Krieg erstmals wieder Weihnachten gefeiert: In der Katharinenkirche rief Kardinal Pizzaballa zu Hoffnung und Wiederaufbau auf. – BR