Mo. Jun 21st, 2021

Berlin: Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht als das größte Problem bei kriminell organisierten Corona-Teststellen die mangelnde Qualität.
Vorstand Brysch sagte der dpa, wenn man ohne leichten Würgereiz oder ohne Träne aus einem Test komme, könne es kaum gut gewesen sein. Dabei seien aussagekräftige Tests wichtig, gerade bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern, so Brysch. Derzeit reiche ein einstündiger Kurs, und schon sei die Lizenz zum Gelddrucken in der Tasche. Gesundheitsämter müssten daher die Qualität vor Ort überprüfen. Hintergrund sind Berichte Berr möglichen Abrechnungsbetrug bei Corona-Teststellen. Im Ruhrgebiet ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft gegen ein verdächtiges Unternehmen, das an mehreren Standorten Teststellen betreibt. – BR

Kommentar verfassen