Mi. Jun 12th, 2024

Berlin: Bundesfamilienministerin Paus will das Thema Einsamkeit nach eigenen Worten aus der Tabuzone holen. In Berlin hat sie heute ein sogenanntes Einsamkeitsbarometer vorgestellt.
Demnach sind Alleinerziehende, Menschen hohen Alters und Migranten häufiger von Einsamkeit betroffen als andere Bevölkerungsgruppen. Nach einem Anstieg während der Corona-Pandemie sind die Einsamkeitsgefühle vor allem unter jungen Leuten zwar wieder zurückgegangen. Paus betonte dennoch, dass Einsamkeit keine Frage des Alters sei. Daher brauche es verstärkt und gezielt Maßnahmen dagegen in allen Altersgruppen, vor Ort und im Netz. Bayern will noch in diesem Jahr ein Netzwerk gegen Einsamkeit gründen. Das kündigte Sozialministerin Scharf an. Sich alleine zu fühlen, mache auf Dauer krank und könne schwere psychische und körperliche Folgen haben. – BR

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