Mi. Jul 28th, 2021

Die Sahara ist die größte Wüste der Welt. Sie ist ausgedehnter als alle vier nächst Größte zusammengerechnet.

Sie ist so riesig wie die Vereinigten Staaten von Amerika einschließlich des größten Teils von Alaska. Sahara: 9 Mio qkm, Australien: 3,4 Mio qkm, Arabien: 2,6 Mio. qkm, Große Amerikanische Wüste: 1,3 Mio. qkm. Die Sahara war vor 175 Jahren noch von Bäumen und Pflanzen bewachsen und Giraffen und Elefanten durchstreiften das Land, wo heute nur noch Wüste ist. Die Sahara wächst jede Minute um die Größe von vier Fußballfeldern oder jährlich um 1,5 Mio. Hektar. Das ist ein Gebiet so groß wie Schleswig-Holstein.

Die trockenste Wüste ist die Atacama-Wüste im nördlichen Chile in Südamerika. Bis 1971 gab es dort 400 Jahre lang überhaupt keinen Regen. Die nebligste Wüste ist die Namib-Wüste in Namibia in Südwest-Afrika. Der Nebel kommt vom Atlantischen Ozean herüber. Tagsüber wird der Wüstensand bis zu 90 Grad C heiß. Das ist heiß genug, um Wasser zu kochen und zu heiß für Alkohol, da er bereits bei 80 Grad C verdampft. Wüstenreisende sehen manchmal einen See, der gar keiner ist. Das nennt man Fata Morgana. Sie wird durch eine Lichttäuschung hervorgerufen, bei der es scheint, als wenn ein Teil des blauen Himmels vom Land eingeschlossen würde. Die größten Sanddänen gibt es in der algerischen Sahara. Sie sind bis zu 430 m hoch, beinahe dreimal so hoch wie die große Cheopspyramide in Ägypten oder 2,5 mal so hoch wie der Kölner Dom.

Wüstenpflanzen haben oft sehr lange Wurzeln, um soviel Flüssigkeit wie möglich aufzunehmen. Einige Wüstenakazien haben Wurzeln, die 15 m tief in den Boden dringen, also etwa 5 Stockwerke hoch. Kamele können einige Tage ohne Nahrung und Wasser auskommen. Sie tragen einen Fettvorrat in ihren Höckern.  Ein Kamel mit einem niederhängenden Höcker ist
also hungrig. Ihr Körper verliert fast kein Wasser, denn sie schwitzen so gut wie nie.

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