Do. Dez 1st, 2022

Kopenhagen: Nach dem Auftreten von drei Lecks an den beiden Nord-Stream-Pipelines durch die Ostsee gilt Sabotage als mögliche Ursache.
Die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen hält einen Zufall für unwahrscheinlich. Polens Regierungschef Morawiecki erklärte, man sehe deutlich, dass ein Sabotageakt vorliegt. Es könne sich um eine russische Provokation handeln. Auch in Berliner Sicherheitskreisen wird eine mutwillige Beschädigung für möglich gehalten. Dazu sei so viel Vorwissen und technischer Aufwand nötig, dass es sich eigentlich nur um einen staatlichen Akteur handeln könne, hieß es weiter. Infolge des Lecks stieg der Gaspreis auf den Märkten. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist nach Angaben der Bundesnetzagentur nicht gefährdet. Nord Stream 2 ist nicht in Betrieb gegangen, die Lieferungen über Nord Stream 1 hatte Russland schon vor Wochen gestoppt. – BR

Kommentar verfassen