Mo. Jul 4th, 2022

Berlin: In Deutschland stößt das von der EU beschlossene Teil-Embargo für Öllieferungen aus Russland auf große Kritik.
Bundeswirtschaftsminister Habeck warf Ungarns Regierungschef Orban vor, seine eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt zu haben. Als Gastredner beim Wirtschaftstag der CDU sagte Habeck, er sei nicht glücklich mit dem Kompromiss. Die Kraft und Entschlossenheit Europas habe durch das Gewürge um das sechste Sanktionspaket gelitten. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Krichbaum, sprach von einer mangelnden Geschlossenheit der EU-Staaten. Grundsätzlich gegen das EU-Ölembargo wandte sich AfD-Chef Chrupalla. Er warnte, vor neuen Preissprüngen im Energiesektor. Gestern Nacht hatte Brüssel sich zu einem Sanktionsbeschluss durchgerungen, der zunächst nur ein Verbot von Ölimporten auf dem Seeweg vorsieht. Einfuhren per Pipeline sollen vorerst weiter möglich bleiben. – BR

Kommentar verfassen