Di. Mai 21st, 2024

Bereich Ingolstadt – In den vergangenen Stunden kam es im Stadtgebiet Ingolstadt und den angrenzenden Gemeinden vermehrt zu Anrufen mit der Betrugsmasche Schockanruf.

Den Angerufenen wurde versucht, folgende völlig frei erfundene Geschichte glaubhaft zu machen: Angeblich hätte ein naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht und nun sei nur durch die Zahlung einer hohen Bargeldsumme eine Haftstrafe zu verhindern.

In den genannten Fällen gingen die Angerufenen nicht auf die Forderungen ein, es kam somit zu keinem Vermögensschaden.

Diese Masche ist nicht neu und führt leider immer wieder zur Übergabe von hohen Bargeldsummen bzw. Wertgegenständen wie Schmuck oder Goldmünzen. Opfer kann jeder werden – nicht nur Senioren bzw. ältere Menschen!

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck gibt in diesem Zusammenhang folgende Präventionstipps:
– Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit!
– Der Anrufer macht Druck? Das ist Teil der Masche. Legen Sie einfach auf.
– Die echte Polizei oder Staatsanwaltschaft fordert niemals telefonisch Geld oder sonstiges Vermögen von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen!
– Verwandte oder Bekannte fordern sofortige finanzielle Hilfe? Seien Sie misstrauisch und kontaktieren Sie diese!
– Übergeben Sie nie Geld oder Schmuck an Unbekannte!
– Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe stehenden Personen.

Weitere Informationen und Präventionstipps zu dem geschilderten Betrugsphänomen finden sich unter anderem unter Die Bayerische Polizei – LEG AUF! – Polizeipräsidium Oberbayern Nord startet Präventionskampagne gegen Call-Center-Betrug und unter Die Bayerische Polizei – Betrugsdelikte (bayern.de). – Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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