Berlin: Nach dem Tod eines Zugbegleiters durch einen Angriff hat die Gewerkschaft der Polizei eine fehlende Aufstockung der Bundespolizei im Bahnbereich kritisiert.
Der GdP-Bundesvorsitzende Kopelke sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Bundespolizei ist rechtlich im Bahnpolizeibereich zuständig, wartet aber seit Monaten auf Verstärkung. Die Bundespolizei ist laut Kopelke in Grenzkontrollen und anderen Aufgaben stark gebunden und die Landespolizeibehörden könnten ebenfalls kaum unterstützen. Der GdP-Chef forderte Bund und Länder auf, ihre Polizeikontingente aufzustocken. Er verlangte ein „Sofortprogramm für alle Polizeibehörden“. Ein 36 Jahre alter Zugbegleiter war in einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz von einem Schwarzfahrer attackiert und tödlich verletzt worden. Bei einer Schweigeminute an vielen Bahnhöfen haben Beschäftigte der Bahn – aber auch Fahrgäste – des Opfers gedacht. – BR