Mo. Jun 21st, 2021

Internetabstimmung startet / Gerlach: Jetzt für Deinen Favoriten voten!
München – Die Projekte für die Endrunde des Bayerischen Digitalpreises b.digital stehen fest. Auch eine tolle Idee aus Ingolstadt ist mit dabei. Die Bürgerinnen und Bürger können jetzt über die Sieger mit abstimmen. Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach freute sich sehr über die Einreichungen: „Schon jetzt ist unser Digitalpreis b.digital ein großer Erfolg für die Inklusion. Die rund 150 eingereichten Projekte – darunter auch eine herausragende Idee aus Ingolstadt – zielen alle darauf ab, mit Hilfe der Digitalisierung Barrieren abzubauen und Gräben zu überwinden.

Deshalb ist uns die Vorauswahl in der Jury sehr schwergefallen. Wir hätten gerne alle Projekte für die Endrunde nominiert, denn sie alle tragen ihren Teil bei, die digitale Welt ein Stück weiter zu öffnen. Die Teilhabe schreiben wir auch bei der Entscheidung über die Sieger groß und treffen sie deshalb gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Auf der Homepage des Bayerischen Digitalpreises kann jede und jeder für den eigenen Favoriten abstimmen. Der Besuch der Webseite lohnt sich. Dort gibt es viele spannende Ideen zu entdecken, die zeigen, dass Bayern die digitale Teilhabe kräftig anpackt.“

 

Die Abstimmung läuft bis zum 31. Mai 2021 unter B.DiGiTAL – Bayerischer Digitalpreis 2021 (bayern.de)

Die Auswahl der Siegerprojekte erfolgt je zur Hälfte über ein Internet-Voting und eine Juryentscheidung. Mitglieder der Jury sind neben Staatsministerin Judith Gerlach, der Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Holger Kiesel, Ex-Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch, die Geschäftsführerin der Initiative D21 e.V. Lena-Sophie Müller, der CEO des Zollhof – Tech Incubators Benjamin Bauer sowie der Unternehmer und Mitbegründer der Bits & Pretzels Andreas Bruckschloegl.

Die Auszeichnung der Sieger erfolgt voraussichtlich im Sommer.
Folgendes Projekt aus Ingolstadt wurden für die Endrunde ausgewählt:

Ingolstadt
Projektname – beo – Kommunikationsplattform zwischen Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen
Projektbeschreibung – Die Plattform „beo“ ist die Lösung auf langwierige Prozesse und Probleme bei der Abstimmung zwischen Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und den Angehörigen der Klienten. Durch den Zeitmangel der Fachkräfte und die vielen Klienten kann die Kommunikation mit den Angehörigen nicht immer im Vordergrund stehen. Eine strukturierte Informationsübermittlung ist aber trotzdem sehr wichtig und bringt zum einen eine positive Beziehungsarbeit mit sich, zum anderen trägt eine problemlose Abstimmung zu einem verbesserten Ablauf bei und kann dadurch das Gesamtbefinden der Klienten erhöhen. Für die Angehörigen ist eine App für das Smartphone vorgesehen, damit diese von überall darauf zugreifen können. Die Einrichtung kann über Laptops oder auch Tablets das System bedienen. Vorgesehen sind die Kategorien: – Erleben (Teilen von Fotos und Videos) – Organisieren (Kalender zur gemeinsamen Terminübersicht, Aufgaben an Angehörige und Gruppenpersonal verschicken, allgemeine Mitteilungen von der Einrichtung für die Angehörigen) – Klientenprofil (Einblicke zum Klienten: Das mag ich (nicht), Allergien, Medikation, Gruppenübersicht) – Übergabe (externe Klienten werden täglich gebracht/abgeholt: Austausch über Vorkommnisse, Wohlbefinden) Bei dem Projekt handelt es sich um eine

Bachelorarbeit des Studiengangs User Experience Design (THI), welche in Zusammenarbeit mit Fachkräften und Angehörigen der Einrichtung für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Hollerhaus in Ingolstadt entstanden ist. – Hans Oberberger, Bayerisches Staatsministerium für Digitales

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