Do. Apr 18th, 2024

Jerusalem: Angesichts des Kriegs in Israel und Gaza ist eine deutlich kleinere Weihnachtsprozession zur Geburtskirche in Bethlehem gestartet. Wie jedes Jahr begann der Zug am Jaffa-Tor der historischen Altstadt von Jerusalem.
Der höchste Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land, Kardinal Pizzaballa, wird von wenigen Franziskanern und einigen anderen Gläubigen begleitet. In der Geburtskirche will der Kardinal dann die Mitternachtsmesse lesen. Unter dem Altar befindet sich die Grotte, in der Jesus Christus vor mehr als 2000 Jahren geboren worden sein soll. In den vergangenen Jahren verfolgten Zehntausende Pilger die Prozession. Diesmal ist Bethlehem wie ausgestorben. Die Stadt wurde vom Militär abgeriegelt. Im Heiligen Land gibt es zudem keine Weihnachtsdekoration. Das hatten die Oberhäupter der Kirchen wegen des Kriegs so entschieden. – BR

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