Berlin: Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Fernverkehr verharrt auf niedrigem Niveau. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, lag sie im Januar bei durchschnittlich 52 Prozent und damit nur geringfügig über der Quote vom vergangenen Oktober, als ein neuer Tiefpunkt erreicht war.
Laut einem Bahn-Sprecher war der Januar in Teilen Deutschlands der schneereichste seit mehr als 15 Jahren. Infolge von Wintersturm „Elli“ seien 3.000 Kilometer Schienennetz im Norden zeitweise nicht befahrbar gewesen, 5.000 Mitarbeitende seien täglich auf den Strecken unterwegs gewesen, um vor allem eingefrorene Weichen vom Eis zu befreien. Für dieses Jahr peilt die neue Bahn-Chefin Palla eine Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent an. – BR