Berlin: Die Bundesregierung will Straftäter härter bestrafen, wenn sie sogenannte K.o.-Tropfen einsetzen. Das geht aus einem Referentenentwurf des Justizministeriums hervor, der den Zeitungen der Funke-Gruppe vorliegt.
Wer K.-o.-Tropfen zur Begehung einer Vergewaltigung oder eines Raubes verwendet, soll demnach künftig mit mindestens fünf Jahren Haft rechnen. Justizministerin Hubig sagte den Zeitungen, der Rechtsstaat müsse Betroffenen fest zur Seite stehen und zugleich ein Signal an die Täter senden. Vergewaltigungen unter Einsatz von K.-o.-Tropfen bezeichnete Hubig als besonders perfide und gefährlich. – BR