Tokio: Die Regierungspartei in Japan hat unter Führung der nationalkonservativen Ministerpräsidentin Takaichi den größten Wahlsieg ihrer Geschichte errungen. Als erste Partei seit dem Zweiten Weltkrieg gewann die Liberaldemokratische Partei bei der Wahl zum Unterhaus allein mehr als zwei Drittel der 465 Sitze, wie japanische Medien berichten. Damit kann sie nun Verfassungsänderungen vorantreiben und Gesetze verabschieden, selbst wenn diese vom Oberhaus abgelehnt werden. Takaichi ist die erste Frau an der Spitze der Regierung und erst seit Ende Oktober im Amt. Sie gilt als sicherheitspolitische Hardlinerin und will die Streitkräfte des Landes ausbauen, um in Asien ein Gegengewicht zu China zu schaffen.
