Berlin: Nach der Probeabstimmung gestern über das geplante Rentenpaket will die Führung der Unionsfraktion mit ihren Mitgliedern im Gespräch bleiben.
Unions-Abgeordnete, die gegen das umstrittene Vorhaben stimmen wollen, sollen sich bis zum Mittag melden. Bei der Sitzung gestern war per Handzeichen ein Stimmungsbild erstellt worden. Die Zahl der Nein-Stimmen lag zwischen 10 und 20. Die Enthaltungen wurden auf eine Handvoll geschätzt. Union und SPD haben nur eine dünne Mehrheit von zwölf Stimmen im Parlament, sind daher auf nahezu jede Stimme angewiesen. Die Abweichler sollen nun in Einzelgespräche gebeten werden. Widerstand gegen die Rentenpläne kommt vor allem aus der Jungen Gruppe. Sie kritisiert die Belastungen für die junge Generation. Der Bundestag soll am Freitag über das Rentenpaket abstimmen. – BR