Fr. Okt 7th, 2022

Berlin: Rentner und Geringverdiener werden Experten zufolge finanziell härter von der Energiekrise getroffen als etwa Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger.
Für letztere nämlich übernehme der Staat einen Großteil der Kosten, teilten die Bundesagentur für Arbeit und der Deutsche Städtetag mit. Die größte Problemgruppe seien damit Menschen, die weder Wohngeld, noch Sozialhilfe empfingen, hieß es vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen. Nach Angaben des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW hat jeder dritte Haushalt keine nenneswerten finanziellen Reserven. CSU-Landesgruppenchef Dobrindt sprach sich unterdessen dafür aus, auf die geplante Gasumlage keine Mehrwertsteuer zu erheben. Der „Bild am Sonntag“ sagte er, alternativ sollte die Umlage um 20 Prozent reduziert werden. Derweil sind die deutschen Gasspeicher zu mehr als 75 Prozent gefüllt, wie die europäischen Gas-Infrastruktur-Unternehmen mitteilten. Damit ist das für Anfang September angepeilte Zwischenziel bereits erreicht. – BR

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