Mo.. Dez. 15th, 2025

Düsseldorf: Der Vorstoß des nordrhein-westfälischen Innenministers Reul, Mehrfach-Staatsangehörigkeiten bei Tatverdächtigen in der Kriminalstatistik zu erfassen, stößt auf Skepsis.

Die niedersächsische Innenministerin Behrens sagte der „Rheinischen Post“, dass sie darin keinen Mehrwert für die Polizeiarbeit sehe. Ein Sprecher der Hamburger Behörde für Inneres sagte der Zeitung, dass die Hamburger Polizei die Auffassung vertrete, dass die Daten der Kriminalstatistik bundesweit einheitlich erfasst werden sollten. Das bayerische Innenministerium spricht von einem interessanten Ansatz. Bislang werden in den Statistiken bundesweit Täter, die neben der deutschen Staatsangehörigkeit eine zweite haben, als Deutsche geführt. In Nordrhein-Westfalen werden nun rückwirkend ab Juli alle Staatsangehörigkeiten aufgelistet. – BR

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