Fr.. Apr. 17th, 2026

Berlin: In der Diskussion, wie Frauen und Kinder besser vor Gewalt im Internet geschützt werden können, warnt der Deutsche Richterbund vor Personallücken.

Bundesgeschäftsführer Rebehn sagte der „Rheinischen Post“, es gebe keine Wissenslücken, sondern eklatante Personallücken in den zuständigen Behörden, die eine Strafverfolgung ausbremsten. Er rief die Finanzminister der Länder auf, die Staatsanwaltschaften besser aufzustellen und auf die Höhe ihrer wachsenden Aufgaben zu bringen. Die Grünen-Rechtspolitikerin Gumnior, die in der vergangenen Woche einen eigenen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt im Bundestag eingebracht hat, sprach sich unterdessen erneut dafür aus, Internetkonzerne stärker in die Pflicht zu nehmen. In der ARD-Sendung „Mitreden“ sagte sie, es könne nicht sein, dass es Tage, Wochen und Monate dauere, bis Inhalte gelöscht würden, nachdem sie von Betroffenen gemeldet worden seien. – BR

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