Potsdam – Um das Risiko zu verringern, dass kritische Schwellenwerte im Erdsystem überschritten werden, muss die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius begrenzt werden.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung beteiligt ist. Ansonsten, so hieß es, könnten bis dahin stabile Teilsysteme kollabieren und unwiederbringlich geschädigt werden. Als Beispiele nennen die Forscher die tropischen Korallenriffe, den Amazonas-Regenwald, Permafrostböden oder die großen Eisschilde auf Grönland. Das internationale Forschungsteam ruft deshalb alle Staaten zu konsequentem Klimaschutz auf. Die Vereinten Nationen gingen noch Ende vergangenen Jahres davon aus, dass die Erde auf eine Erwärmung von 2,8 Grad zusteuert. Ein Jahr zuvor lag die Berechnung noch bei über drei Grad. – BR
