Mi. Jun 12th, 2024

Berlin: Der Umgang Nigerias mit den von deutschen Museen zurückgegebenen Benin-Bronzen sorgt weiter für Diskussionen.
Das Auswärtige Amt betonte, Nigeria allein entscheide, bei wem und wo die Bronzen künftig verbleiben. Das gelte auch für die Frage der Zugänglichkeit. Zuvor war bekannt geworden, dass der scheidende nigerianische Präsident Buhari die Bronzen dem Oberhaupt des Königreichs Benin, dem sogenannten Oba, übereignet hat. Damit ist unklar, ob die Objekte, die aus Plünderungen im 19. Jahrhundert stammen, künftig noch für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Ende letzten Jahres hatten Außenministerin Baerbock und Kulturstaatsministerin Roth die Bronzen als Raubkunst offiziell zurückgegeben. Die Bundesregierung hat mir mehreren Millionen Euro den Bau eines Museums in der nigerianischen Hauptstadt Abuja unterstützt, wo die Objekte untergebracht werden sollten. – BR

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