Sa. Okt 16th, 2021

Berlin: Die Schere bei den Vermögen in Deutschland geht weiter auseinander: Die reichsten zehn Prozent der Haushalte besaßen im Jahr 2018 zwölf Prozent mehr als 1998. Dagegen ist der Vermögensanteil des ärmsten Zehntels der Haushalte in diesen 20 Jahren gleich geblieben.

Sie besaßen – 2018 wie auch schon 1998 – „minus 0,4 Prozent“, das heißt, sie hatten Schulden. Über die Zahlen berichtet die „Rheinische Post“ und beruft sich auf die Bundesregierung, die auf eine Anfrage der Linken-Fraktion geantwortet hat. Deren Fraktionsvize De Masi sieht in der ungleichen Verteilung eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Er forderte die Abschöpfung von Extra-Profiten bei Corona-Gewinnlern wie dem Versandhändler Amazon. – BR

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