Di. Apr 16th, 2024

Berlin: Bundeskanzler Scholz hat im Gaza-Krieg auf eine rasche Waffenpause gedrungen. Vor seinem Abflug in den Nahen Osten sagte Scholz, es brauche jetzt ganz schnell eine Verständigung, die es ermögliche, dass die Geiseln freigelassen werden und humanitäre Hilfe in den Gazastreifen kommt.
Solch eine Waffenruhe müsse dann – so wörtlich – die nächste Zeit anhalten. Ausdrücklich warnte Scholz vor einer israelischen Offensive im Süden des Küstengebiets. Großes menschliches Unglück müsse unbedingt vermieden werden. Morgen wird der Kanzler zuerst in Jordanien und dann in Israel Gespräche führen. Unterdessen hat die deutsche Luftwaffe zum ersten Mal Hilfsgüter über dem Gazastreifen abgeworfen. Ein Transportflugzeug habe mit Fallschirmen vier Paletten mit Lebensmitteln abgesetzt, teilte die Luftwaffe mit. Die Maschine war in Jordanien gestartet. Für morgen ist ein weiterer Einsatz geplant. – BR

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