Do. Mai 6th, 2021

Neuburg – Architekt übergibt Schlüssel an Bauherren und Betreiber Zwei Jahre nach dem Spatenstich ist das Schülerübernachtungsheim mit Mensa in der Monheimer Straße in Neuburg fertig gestellt.
Die Containerunterbringung der auswärtigen Berufsschüler gehört damit der Vergangenheit an. Die symbolische Inbetriebnahme fand am Donnerstag, 20. November 2020, in der Sitzung des Bauausschusses statt. Architekt Wolfgang Obel übergab den Schlüssel an Landrat Peter von der Grün als Bauherren sowie KJRGeschäftsführer Guido Büttner als Betreiber.

Da derzeit ein Einweihungstermin vor Ort aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht stattfinden kann, führte Architekt Obel die Ausschussmitglieder per Power-Point-Präsentation durch das Haus. „Das Schülerwohnheim ist sehr solide und funktional, jedoch mit gestalterischen Elementen aufgewertet“, erklärte der Architekt. Er machte auch auf eine Besonderheit aufmerksam: „Bei Bedarf kann das jetzt zweigeschossige Gebäude um eine Etage aufgestockt werden.“ Das Schülerübernachtungsheim mit seinen 60 Doppelzimmern sowie einem barrierefreien Zimmer, alle mit Nasszelle, ist für 120 Schüler ausgelegt.

Die Mensa kann von allen Schülern und Lehrkräften der benachbarten Schulen
genutzt werden. Mit einer guten Nachricht schloss der Architekt den virtuellen
Rundgang ab: „Die Projektkosten liegen voraussichtlich zwei bis drei Prozent
unter den geschätzten Kosten.“

Landrat Peter von der Grün dankte für die Kosteneinhaltung des rund 8,5 Millionen Euro teuren Projekts und die gelungene Umsetzung: „Es kommen auswärtige Schüler zu uns an die Berufsschule. Das Schülerübernachtungsheim ist ein Aushängeschild für den Landkreis.“

Träger ist der Kreisjugendring (KJR). Dessen Geschäftsführer Guido Büttner berichtete, dass die Bewohner bereits am 8. November eingezogen seien. „Wir haben auch Betreuer auch nachts vor Ort, denn es sind auch minderjährige Schüler untergebracht.“ Nach den ersten zwei Wochen stellt Büttner fest, „dass sich alle Schüler wohl fühlen. Unsere Schüler erhalten in der Mensa eine Vollverpflegung. Schön ist auch, dass wir Platz für Freizeitmöglichkeiten, wie z.B. einen Kicker haben.“ – Sabine Gooss, Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen

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