Stuttgart: Schülerinnen und Schüler haben seit der Corona-Pandemie wieder stärker mit psychischen Problemen zu kämpfen – das zeigt das neue Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung.
Demnach fühlten sich im vergangenen Jahr 25 Prozent der Befragten psychisch belastet. 2024 hatte der Wert noch bei 21 Prozent gelegen. Besonders stark betroffen sind der Studie zufolge Kinder und Jugendliche aus Familien mit sehr niedrigem Einkommen. Die Gründe für die Belastungen seien vielfältig: etwa Leistungsdruck in der Schule, Sorgen um die eigene Zukunft sowie ein leichterer Zugang zu belastenden Informationen in sozialen Netzwerken. Die Autoren der Studie merken aber auch an, dass guter Unterricht und die Unterstützung der Lehrkräfte das Wohlbefinden der Kinder verbessern kann. – BR
