Di. Dez 6th, 2022

Bern: Die Schweiz gestattet es nicht, eigene Munition für den Gepard-Panzer an die Ukraine weiterzugeben. Wirtschaftsminister Parmelin* hat entsprechende Anfragen der deutschen Regierung heute abgelehnt.
Zur Begründung verweist er auf die Neutralität der Schweiz. Nach seinen Angaben verbieten die Schweizer Gesetze den Export der Munition in Länder, die sich in einem bewaffneten Konflikt befinden. Deutschland hatte schon im Frühsommer darum gebeten, 12.400 Schuss Munition für den Flugabwehrpanzer in die Ukraine liefern zu dürfen. Der Gepard war das erste schwere Waffensystem, das Deutschland der Ukraine zugesagt hatte. Problem war jedoch von Anfang an die Munition. – Verstärkte Hilfe für die Ukraine ist heute und morgen auch Thema beim G7-Außenministertreffen der sieben großen demokratischen Wirtschaftsnationen. – BR

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