Sa.. Mai 16th, 2026

Wolnzach, A9 Richtung München (kurz vor der Rastanlage Holledau)  – Am 14.04.2026 gegen 23:50 Uhr kam es auf der BAB A9 kurz vor der Rastanlage Holledau in Fahrtrichtung München zu einem Verkehrsunfall.

Infolge des Unfallgeschehens wurde ein 21 jähriger Mann aus dem Bereich Cham tödlich verletzt. Der junge Mann befuhr mit seinem Pkw die BAB A9 in Richtung München. Kurz vor der Rastanlage Holledau verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mehrmals mit der rechten Schutzplanke. Der Pkw wurde über alle drei Fahrstreifen geschleudert und stieß schließlich gegen die Betonleitwand in der Mitte. Das Fahrzeug drehte sich und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Der Mann und sein 22 jähriger Beifahrer stiegen aus dem Fahrzeug aus. Beide Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt am Heck des Fahrzeugs, welches mit der Beifahrerseite dem fließenden Verkehr zugewandt war. Ein 44 jähriger Mann aus Halle a.d. Saale befuhr mit seinem Pkw hinter dem Verunfallten die linke Fahrspur. Er kollidierte frontal mit dem quer stehenden Pkw und dem daneben stehenden 21 Jährigen. Der Junge Mann wurde durch den Aufprall über die mittlere Fahrbahntrennung auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort befuhr ein 19 Jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm mit seinem mit drei Personen besetzten Pkw den mittleren Fahrstreifen der Gegenfahrbahn und erfasste den über die Fahrbahn geschleuderten 21 Jährigen erneut. Nach dem Zusammenstoß konnte der 18 Jährige seinen Pkw auf dem Standstreifen zum Stehen bringen.

Der Mann aus Cham erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Sein Beifahrer wurde leicht verletzt. Der 44 Jährige Pkw Fahrer aus dem ersten Zusammenstoß wurde bei dem Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus verbracht. Die Insassen des dritten Pkw erlitten einen Schock und wurden vor Ort betreut. Der genaue Unfallhergang soll nun anhand eines Gutachtens geklärt werden. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

An den Fahrzeugen und den Verkehrseinrichtungen entstand ein Gesamtschaden von ca. 50.000,- Euro. Alle beteiligten Pkws wurden abgeschleppt.

In der Zeit von ca. 00:00 Uhr bis 04:50 Uhr wurden beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Gegen 04:15 Uhr erfolgte die Freigabe der Fahrtrichtung Berlin und schließlich um ca. 04:50 Uhr die Freigabe der Fahrtrichtung München. Für die Zeit der Sperrung wurde durch die Autobahnmeisterei München Nord eine Umleitung eingerichtet. An der Unfallstelle waren für die Sperrungen und Aufräumarbeiten die Feuerwehren aus Eschelbach, Langenbruck, Wolnzach und Geisenhausen eingesetzt. Aufgrund der lang andauernden Sperre kam es zu erheblichen Behinderungen in diesem Stecken-Abschnitt der BAB A9. – Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt

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