Schwerin – Im Schweriner Untersuchungsausschuss zu „Nord Stream 2“ hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig das Vorgehen der Landesregierung beim Bau der Ostsee-Pipeline verteidigt: Man habe sich immer im Rahmen der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik bewegt, sagte die SPD-Politikerin als letzte Zeugin in dem Ausschuss.
Auch wies Schwesig den Vorwurf der Opposition zurück, wonach Russland zu viel Einfluss auf die Landesregierung genommen habe. Es sei allein um eine sichere und preisgünstige Energieversorgung gegangen. Schwesigs Befragung dauerte insgesamt fast 14 Stunden und zog sich bis in den späten Abend. Der Landtag in Schwerin hatte den Untersuchungsausschuss im Mai 2022 eingesetzt. Erklärtes Ziel ist es, die Rolle der Landesregierung beim Bau der Pipeline zu untersuchen. Bis zum September kommenden Jahres soll der Abschlussbericht vorliegen. – BR