Berlin: Im unionsinternen Streit über die geplante Rentenreform hat der Vorsitzende der Senioren-Union, Hüppe, Verständnis für die Einwände des Parteinachwuchses geäußert. Die Sorgen der jungen Generation seien mit Blick auf die Finanzierung der Rente und den demografischen Wandel berechtigt, sagte Hüppe im Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er rief dazu auf, die Suche nach einer tragfähigen Lösung für die Zukunft der Sozialsysteme fortzusetzen. CDU-Chef Merz war zuvor beim Jahreskongress der Jungen Union für das von der Bundesregierung beschlossene Rentenkonzept kritisiert worden. Der Vorsitzende der Jungen Gruppe im Bundestag, Redding, drohte damit, dem Reformpaket bei der finalen Abstimmung im Parlament nicht zuzustimmen. Hauptkritikpunkt ist die im Rentenpaket verankerte Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2031. Aus Sicht der JU lässt die Formulierung aber auch eine Festschreibung über 2031 hinaus zu. – BR
