München – Kurz vor der heute beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz hat US-Außenminister Rubio das enge Verhältnis seines Landes zu Europa betont. Rubio begründete das damit, dass viele Amerikaner ihre „kulturellen oder ihre persönlichen Wurzeln nach Europa zurückverfolgen“ könnten.
Es sei aber auch eine „neue Ära der Geopolitik“, darum werde es „kein business as usual“ geben. Der Auftritt der US-Vertreter wird mit Spannung erwartet, weil US-Vizepräsident Vance vor einem Jahr mit scharfen Attacken gegen Europa für einen Eklat in München gesorgt hatte. Die Tagung von Spitzenpolitikern und Militärs wird am Nachmittag von Kanzler Merz eröffnet. Beim EU-Gipfel hatte Merz angekündigt, in seiner Eröffnungsrede für ein militärisch und wirtschaftlich starkes Europa werben zu wollen. Merz plant bilaterale Treffen unter anderem dem Außenminister Chinas, mit Rubio und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Auch Rubio kündigte an, den Ukrainer in München treffen zu wollen. – BR
