Mi. Apr 14th, 2021

München: Bayerns Ministerpräsident Söder und sein baden-württembergischer Amtskollege Kretschmann haben sich dafür ausgesprochen, bei der Impf-Reihenfolge pragmatischer vorzugehen. Angesichts Hunderttausender ungenutzter Dosen des Präparats von AstraZeneca sagte Söder der „Bild am Sonntag“, bevor sie liegen bleiben, solle man alle impfen, die wollen.
Es dürfe keine Dosis übrigbleiben oder weggeschmissen werden. Es könne nicht sein, dass einerseits wenig Impfstoff vorhanden sei, aber anderersseits AstraZeneca in hohen Zahlen nicht verimpft werde, so Söder. Kretschmann sagte der „Welt am Sonntag“, wenn Teile der Berechtigten den AstraZeneca-Impfstoff ablehnten, müsse man das strenge Regiment auflockern und Menschen impfen, die nach der Priorisierung noch nicht an der Reihe wären. Einen Alleingang in der Frage will zumindest Söder nicht, vielmehr strebt er nach eigenen Angaben eine bundeseinheitliche Regelung an. – BR

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