Sa. Mai 21st, 2022

München: In Bayern werden die Corona-Regeln weiter gelockert. Wie Ministerpräsident Söder vor kurzem erklärt hat, wird die aktuelle Sperrstunde in der Gastronomie aufgehoben.
Für körpernahe Dienstleistungen reicht künftig die 3G-Regel – also etwa beim beim Friseur. Bei Großveranstaltungen sollen bis zu 15.000 Zuschauer zugelassen werden, Stehplätze inbegriffen. Beim Sport gilt eine Auslastungsgrenze bis 50 Prozent, bei der Kultur bis 75 Prozent. Hier bleiben die 2G plus-Vorgabe und die FFP2-Maskenpflicht erhalten. Söder sagte, die Corona-Inzidenz sei nicht mehr der Gradmesser, weil sich dieser Wert von der Hospitalisierung abgekoppelt habe. Und entscheidend sei, das Gesundheitssystems nicht zu überlasten. Abgesehen davon müsse bei den Krankenhaus-Zahlen noch ausdifferenziert werden zwischen „mit“ und „wegen“ Corona. Was die ab Mitte März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht angeht, erklärte der Ministerpräsident, sie sei kein wirkungsvolles Mittel, um die gegenwärtige Welle zu stoppen. Auch werde man durch Abwanderung Probleme bekommen. Im Vollzug werde es daher großzügige Regelungen geben, so Söder. – BR

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