So.. Aug. 9th, 2026

Berlin – Weil er eine Leihmutter in den USA in Anspruch genommen hat, steht der Chef der Unionsfraktion, Spahn, in der Kritik. Der frühere Vorsitzende des Ethikrats, Dabrock, sagte: Es bleibe ein Gefühl der Betrübnis, wenn sich jemand etwas herausnehme, weil er das Geld, die Position, die Möglichkeit dazu habe.

Die Schatzmeisterin der Frauen-Union, Rosin, forderte Spahns Rücktritt und betonte, Leihmutterschaft sei aus guten ethischen Gründen in Deutschland verboten. Das Bundesfamilienministerium verwies auf den Koalitionsvertrag: Dort sei keine Änderung der aktuellen Rechtslage vorgesehen. Spahn hatte sich in der Vergangenheit mehrmals dagegen ausgesprochen die Leihmutterschaft in Deutschland zu legalisieren. Das bringt ihm nun den Vorwurf der Doppelmoral ein. Mit Hilfe einer Leihmutter in den USA sind Spahn und sein Ehemann Eltern eines Jungen geworden. Entsprechende Bilder waren in den sozialen Medien zu sehen.  – BR

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