Do. Jun 13th, 2024

Aber wie zelebriert das Land ihr Weihnachtsfest?
Düsseldorf – Kaum ein anderes Land zieht jährlich so viele deutsche Touristen und Einwanderer an, wie die iberische Halbinsel! Doch eigentlich bekommen wir von der Schönheit des Landes und ihren Traditionen kaum etwas zu Gesicht. Und ja, wir denken sofort an feurige Flamencotänze in Andalusien, wilde Stierkämpfe in Sevilla oder schmackhafte Tapas, die den Gaumen verwöhnen. Aber was ist, wenn wir Ihnen sagen, dass das nur die halbe Fiesta ist?

Denn wenn die Temperaturen auch im südlichen Teil Europas etwas abklingen, blüht Spanien auf eine Weise, die das Land in ein völlig anderes Licht rückt. Wer beispielsweise schon einmal im Dezember Madrid einen Besuch abgestattet hat, wurde nicht nur von der weihnachtlichen Beleuchtung, sondern auch von Straßenverkäufer überrascht. Sie ermöglichen, ähnlich wie der Online-Lottoanbieter Lottoland, der Bevölkerung, El Gordo  und in eine finanziell bessere Zukunft zu blicken. Aber wie zelebriert das Land noch ihr Weihnachtsfest?

El Gordo: Eine spanische Weihnachtstradition, die auf ein 200-jährige Geschichte zurückblickt
Auch wenn die Menschen auf der iberischen Halbinsel die Vorweihnachtszeit etwas gemächlicher angehen, sticht ein Event besonders hervor! Denn am 22.12. halten allein in Spanien 70 Prozent der Bevölkerung den Atem an! Und selbst über die Landesgrenzen hinaus zählt die Weihnachtslotterie dank Online-Lottoanbietern wie Lottoland Tausende Teilnehmer.

El Gordo blickt auf eine lange Geschichte zurück und fand ihren Ursprung im Jahr 1812. Im Laufe der Zeit ist sie zur größten Lotterie weltweit  aufgestiegen. Besonders im Fokus steht dabei die hohe Gewinnausschüttung. Im Lostopf warten insgesamt 2,6 Milliarden Euro auf einen Platz unter den Weihnachtsbäumen der Teilnehmer. Ausgezahlt wird der Betrag in über 17 Gewinnklassen zu über 15.0000 Einzelgewinnen – der Hauptpreis El Gordo (4 Millionen Euro) wird bis zu 180 x ausgeschüttet.

An Heiligabend regnet es kulinarische Leckereien und die Bräuche machen ihre Runde
Am 24.12. ist es dann endlich so weit: Der „la Noche Buena“ bricht an! Traditionell, wie im restlichen Teil Europas auch, finden an Heiligabend die Familien zusammen, um es sich kulinarisch gut gehen zu lassen. Gemeinsam verspeisen sie spanische Weihnachtsspezialitäten und für den Süßigkeiten-Liebhaber darf „Turron“ nicht fehlen. Eine traditionelle Leckerei aus gerösteten Mandeln, Eiweiß, Zucker und Honig.

In Deutschland wäre es jetzt Zeit für die Bescherung – jedoch nicht auf der iberischen Halbinsel. Nachdem sich alle köstlich den Bauch vollgeschlagen haben, findet die „la Urna del Destino“ ihren Platz auf dem Wohnzimmertisch. Die Urne des Schicksals, wie es übersetzt heißt, hält kleine Geschenke und Nieten parat. Das heißt also, einige Familienmitglieder gehen mit einer Niete nach Hause? Natürlich nicht! Jeder darf so lange der Urne ein Päckchen entlocken, bis er ein Geschenk in den Händen hält.

Am 06. Januar ist Tag der Bescherung
In Deutschland sind wir es gewohnt, dass die Geschenke am 24.12. unter dem Tannenbaum liegen. In Spanien warten alle geduldig auf den 06.01 – der Tag der Heiligen Drei Könige. Laut der Geschichte erblickte Jesus von Nazaret zwar am 24.12. das Licht der Welt, aber die drei Heiligen Könige trafen nach ihrer langen Reise durch das Morgenland erst am 06.01. in Nazaret in Galiläa ein, um den Sohn von Maria und Joseph mit Gaben zu verehren.

Der Höhepunkt des Tages ist zweifellos die „Resoco de Reyes“, auch bekannt als Dreikönigskuchen. Dieser ringförmige Kuchen ist nicht nur eine süße Leckerei für Jung und Alt, sondern birgt auch eine geheimnisvolle Überraschung: In seinem Inneren versteckt sich eine kleine Figur.
Wer bei einem Stück dieses köstlichen Gebäcks auf die Figur stößt, darf sich den ganzen Tag über als König oder Königin fühlen! Eine Ehre, mit der Kinder spielerisch ihre Fantasie leben können und Erwachsene in alte Zeiten zurückversetzt werden. – Marius Müller

 

Bild Quelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/menschen-frauen-lacheln-kind-6518015/

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