Do. Okt 21st, 2021

München erhält 1,28 Millionen Euro aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“

– Staatsministerin Kerstin Schreyer übergibt symbolischen Förderbescheid
– Innenstädte stellen sich nach Corona mit Unterstützung des Bauministeriums neu auf
– Städtebauförderung seit 50 Jahren Erfolgsprojekt

München – Das Bauministerium hat heuer einmalig 100 Millionen Euro für den Sonderfonds „Innenstädte beleben“ bereitgestellt. Mit den Mitteln werden Städte, Märkte und Gemeinden bei der Stärkung und Erhaltung ihrer Ortskerne unterstützt. Bauministerin Kerstin Schreyer hat nun die ersten Förderbescheide überreicht: „Die Stadt München erhält für ein Innenstadtkonzept und einen Projektfonds insgesamt 1.280.000 Euro. Wir unterstützen sie damit bei der Belebung und Stärkung der Innenstadt.“

Die Corona-Pandemie und der Lockdown haben die ohnehin schon schwierige Situation in zahlreichen Innenstädten und Ortszentren teils drastisch verschärft. Schreyer: „Ich bin froh, dass wir in Bayern schlagkräftige Förderprogramme für die Stadt- und Ortsentwicklung haben. Die Städtebauförderung ist seit 50 Jahren ein Erfolgsprojekt. Mit dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ setzen wir sie ein, um aktuellen Herausforderungen in den Kommunen zu begegnen. Denn wir müssen die Innenstädte neu beleben. Ich werde mich weiterhin für die betroffenen Branchen und die Innenstädte einsetzen.“

Münchens 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden: „Die Corona-Pandemie hat den schon seit Jahren stattfindenden Strukturwandel im Herzen unserer Stadt beschleunigt. Als Landeshauptstadt werden wir deshalb unsere Innenstadt, aber auch die lokalen Zentren neu strukturieren und damit zukunftsfest machen – zum Beispiel durch eine verbesserte Aufenthaltsqualität und einen breiteren Angebotsmix. Die Mittel aus dem Sonderfonds helfen uns dabei, diese Herausforderung zu meistern.“

Bereits im Juli hatte das Bauministerium bekanntgegeben, welche Gemeinden vom Sonderfonds profitieren. Nachdem diese Gemeinden Zuwendungsanträge gestellt haben, können die Fördermittel nun bewilligt werden. „Es ist toll zu sehen, dass die Gemeinden jetzt mit der Umsetzung ihrer Projekte beginnen,“ so Schreyer. „Wenn wir wissen wollen, wie die Innenstadt der Zukunft aussieht, müssen wir von Architektur und Verkehr über Kunst und Kultur bis Handel und Gastronomie alle Bereiche mitdenken. Das Thema ist aktueller denn je und wir haben es jetzt in der Hand, ob Corona vielleicht sogar eine Chance für die Innenstädte wird.“ – Simon Schmaußer, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

 

 

 

Das Bild zeigt Bauministerin Kerstin Schreyer (links) bei der Übergabe des Förderbescheids an Münchens 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden (Quelle: StMB)

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