So. Jul 21st, 2024

Berlin: Die Arbeitgeber in der Stahlindustrie lehnen die Forderung der IG Metall nach einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich ab.

Eine solche Vereinbarung würde aus Sicht von Arbeitgeber-Funktionär Erdmann zu einer exorbitanten Kostensteigerung führen. Eine Erhöhung der Stundenlöhne um 8,5 Prozent verschlechtere die Wettbewerbsposition, das gefährde Arbeitsplätze, sagte Erdmann der „Bild-Zeitung“. Die Firmen der Stahlindustrie hätten zudem alle Hände voll zu tun mit der Bewältigung der Transformation, so Erdmann. Man brauche eher mehr als weniger Arbeitszeit. Kritik an der Forderung kam auch von CDU und Liberalen. FDP-Wirtschaftsexperte Houben sagte, der Mittelstand brauche Flexibilität und Entlastung; die Einführung einer starren Vier-Tage-Woche sei das Gegenteil davon. SPD-Arbeitsexpertin Klose hält den Vorschlag dagegen für sinnvoll. Er erkenne die Zeichen der Zeit und sichere Fachkräfte für die Zukunft. – BR

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