Do. Okt 21st, 2021

Zum 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei hat Bundespräsident Steinmeier fortdauernden Alltagsrassismus angeprangert.
Beim Festakt in Berlin erklärte Steinmeier, dass Menschen aus türkischstämmigen Familien, auch aus der zweiten, dritten oder vierten Generation, bei der Wohnungssuche oder bei Bewerbungsgesprächen aufgrund von Vorurteilen häufig noch Absagen erhielten. Das dürfe man und das werde man in diesem Land nicht dulden. Wegen des starken Arbeitskräftemangels hatte die Bundesregierung 1961 mit der Türkei das Abkommen über die Entsendung sogenannter Gastarbeiter beschlossen. Viele von ihnen blieben dauerhaft in Deutschland. – BR

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