Sa. Mai 21st, 2022

München: Die Auswertung einer Steuer-CD aus Dubai hat bisher kaum zu Nachzahlungen an den Staat geführt.
Der damalige Finanzminister Scholz hatte die CD im vergangenen Jahr für rund zwei Millionen Euro gekauft. Ein Großteil der darauf enthaltenen Fälle stammt dabei aus Bayern. Nach Recherchen des BR besteht nur in einem Fall der Verdacht einer Steuerstraftat und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ingesamt betreffen 218 Fälle auf der CD Bürger aus Bayern, in etwa der Hälfte werden noch Vorermittlungen durchgeführt. Von der CD hatte man sich Steuernachzahlungen in größerem Umfang erhofft – ähnlich wie von Datenträgern, die das Land Nordrhein-Westfalen einst erworben hatte. Eineinhalb Milliarden Euro flossen im Zuge der Auswertung auch nach Bayern. Das meiste Geld stammte von Steuerzahlern, die sich aus Furcht vor Entdeckung selbst angezeigt hatten. – BR

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