Do. Mai 26th, 2022

Berlin: Die Stiftung Patientenschutz hat die geplante Verkürzung der Isolationspflicht bei einer Corona-Infektion kritisiert.
Nicht die Politik, sondern das Infektionsgeschehen müsse die Schutzmaßnahmen bestimmen, sagte der Chef der Organisation, Brysch. Wenigstens eine Freitestung müsse vorgeschrieben werden. Der Hausärzteverband erklärte, wer einen positiven Test habe, solle konsequent zu Hause bleiben und Kontakt zu anderen Menschen meiden. Details zu der neuen Isolationszeit will das Robert-Koch-Institut in der kommenden Woche veröffentlichen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich gestern Abend darauf verständigt, dass positiv Getestete nur noch fünf Tage in Isolation müssen. Voraussetzung ist, dass sie zwei Tage keine Symptome hatten. In Bayern und Sachsen gilt die verkürzte Isolation bereits, jetzt sollen die Regeln bundesweit angeglichen werden. – BR

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