Fr.. Dez. 5th, 2025

Berlin: Der CDU-Gesundheitspolitiker Streeck hat seine Aussagen zur Behandlung von Hochbetagten konkretisiert. Der „Rheinischen Post“ sagte er, der Reflex laute oft, Lebensverlängerung sei immer noch das höchste Ziel.
Doch nicht alles, was medizinisch möglich sei, sei auch menschlich vertretbar. Ihm gehe es dabei nicht ums Sparen, so Streeck, der auch Drogenbeauftragter des Bundes ist. Vielmehr müsse im Vordergrund stehen, wie man Menschen in der letzten Lebensphase verantwortungsvoll begleite, statt sie aus falschen Anreizen überzuversorgen. Streeck hatte bereits zuvor gefordert, die Abgabe von teuren Medikamenten an hochbetagte Patienten zu begrenzen. Aus dem Bundesgesundheitsministerium hieß es dazu, dies sei nicht die Haltung des Bundes. – BR

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