Berlin: Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, hat sich für Altersfreigaben für soziale Netzwerke nach dem Vorbild der FSK bei Filmen ausgesprochen.
Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte der CDU-Politiker, vorstellbar sei etwa, dass bestimmte Funktionen oder Inhalte in Apps erst mit zunehmendem Alter freigeschaltet würden. Laut einer DAK-Studie verbringen Kinder und Jugendliche im Durchschnitt an Wochentagen zweieinhalb Stunden in digitalen Netzwerken, am Wochenende fast vier. Dazu sagte Streeck, entscheidend sei, was dabei auf der Strecke bleibe. In diversen Ländern wird über eine Regulierung sozialer Medien für junge Menschen diskutiert. Die dänische Regierung hatte gestern angekündigt, die Nutzung für Kinder unter 15 Jahren verbieten zu wollen. – BR