Hamburg: Offshore-Windparks könnten potenziell mehr als 200 chemische Stoffe im Meer freisetzen. Das ergab eine Studie des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie.
Darunter seien Stoffe, die potenziell toxisch, hormonell wirksam oder krebserregend sein könnten oder sich in der Nahrungskette anreichern könnten. Sie stammen vor allem aus Korrosionsschutzsystemen sowie Ölen und Schmierstoffen. Hinzu kommen Emissionen aus Kühl- und Feuerlöschmitteln. Die Studienmacher empfehlen, die Ausschüttung chemischer Substanzen durch Windparks weiter zu erforschen. – BR
