Damaskus: Der gewaltsame Konflikt zwischen syrischer Übergangsregierung und Kurden-Milizen ist offenbar vorerst beigelegt.
Nach Angaben von Präsident al-Scharaa haben beide Seiten einen Waffenstillstand vereinbart und einen 14-Punkte-Plan unterzeichnet. Demnach zieht sich die kurdische SDF aus allen Gebieten östlich des Euphrats zurück und wird in einem weiteren Schritt vollständig in die syrische Armee integriert. Für die hauptsächlich von Kurden bewohnten Regionen im Norden des Landes ist eine lokale Polizeieinheit vorgesehen, die dem Innenministerium unterstellt sein soll. Wegen der innenpolitischen Situation verschiebt al-Scharaa auch seinen Besuch in Deutschland, wie ein Sprecher der Bundesregierung mitteilte. Eigentlich sollte der syrische Präsident morgen für zwei Tage nach Berlin kommen. – BR